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Buchtmann ist zurück: „Ich bin heiß darauf, wieder zu spielen“

Für Christopher Buchtmann hätte das Jahr 2019 nicht besser anfangen können, konnte er mit dem Trainingsauftakt sofort wieder voll mitmachen. Nachdem der Mittelfeldspieler die letzten vier Spiele vor der Winterpause verletzungsbedingt verpasst hatte, ist er nun umso heißer, wieder auf dem Platz zu stehen. Als Team gehe es laut Buchtmann vor allem darum, kein bisschen nachzulassen, um weiter oben dranzubleiben.

„Ich musste etwas mehr machen als die anderen, am Ende waren es acht oder neun Einheiten. Das hat aber gepasst“, erklärte Christopher Buchtmann mit Blick auf seinen individuell Trainingsplan für die 14-tägige Winterpause. Die Einheiten waren wichtig, um so fit wie möglich ins neue Jahr zu starten. „Ich bin schmerzfrei, konnte bei den ersten Einheiten alles mitmachen und sofort wieder Vollgas geben“, freute sich der 26-Jährige.

Sowohl vor vier Jahren (Risswunde auf dem Fuß) als auch vor zwei Jahren (Innenbandanriss im Knie) verabschiedete sich der Mittelfeldspieler verletzt in die Winterpause. Verletzt in die fußballfreie Zeit gehen? Nichts Neues also für Buchti, der die Zeit bei seiner Familie in Hameln und bei der Familie seiner Freundin, mit der er Silvester in Madrid war, verbracht hatte. Neu hingegen ist die Ausgangslage, mit der Buchtmann und Co. nach der Winterpause ins neue Jahr starten. Auf Platz drei überwinterten die Kiezkicker so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr.

So erfolgreich, wie das Jahr 2018 aufgehört hat, darf es 2019 natürlich weitergehen. Aber von alleine wird das nicht laufen, wie der torgefährliche Mittelfdelspieler betont: „Wenn wir uns weiter oben festbeißen wollen, müssen wir genauso weitermachen wie vor der Winterpause. Wir dürfen nicht nachlassen, dürfen uns nicht zurücklehnen. Wenn wir mit dem bislang Erreichten zufrieden sind, ist es schon der erste Schritt nach hinten. Wir werden uns weiter von Spiel zu Spiel auf den nächsten Gegner vorbereiten und da dann alles reinlegen. Das ist uns in der Hinserie, in der wir Nackenschläge gut weggesteckt haben, richtig gut gelungen.“

Apropos Nackenschläge. Auch Buchtmann musste in der ersten Saisonhälfte Rückschläge verkraften, verletzungsbedingt verpasste er sechs der 18 Partien und damit jedes dritte Spiel. „Ich bin heiß darauf, wieder zu spielen“, stellte Buchti, der zuletzt Ende November in Regensburg zum Einsatz gekommen war, klar. Ein Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel setzte ihn anschließend bis zur Winterpause außer Gefecht. „Zuschauen ist nie einfach. Weil die Jungs aber erfolgreich waren, war’s nicht so schlimm“, freute sich Buchtmann über die Siegesserie seiner Teamkollegen vor der Winterpause.

Buchti kam zuletzt beim Auswärtsspiel in Regensburg zum Einsatz. Gegen Dresden, Bochum, Fürth und Magdeburg musste er verletzungsbedingt die Zuschauerrolle einnehmen .

Buchti kam zuletzt beim Auswärtsspiel in Regensburg zum Einsatz. Gegen Dresden, Bochum, Fürth und Magdeburg musste er verletzungsbedingt die Zuschauerrolle einnehmen .

Trotz seiner ‚nur‘ zwölf Einsätze ist Buchti mit vier Toren hinter Henk Veerman (sechs Treffer) gemeinsam mit Dimitrios Diamantakos zweitbester Torschütze, zudem bereitete er einen weiteren Treffer vor. „Ich bin guter Dinge, meine bisherige Bestmarke zu knacken. Dafür werde ich alles geben“, so der Mittelfeldspieler, der in der Saison 2016/17 sechs Treffer und zwei Vorlagen beigesteuert hatte. „Mit ein bisschen Glück hätten es schon jetzt mehr Tore sein können“, so Buchti, der ehrgeizig formuliert: „Es soll noch was kommen und da muss was kommen.“ Dafür arbeitet Buchtmann gemeinsam mit den Teamkollegen seit Sonntag (6.1.), nach den ersten Einheiten zog unsere Nummer 10 bereits ein positives Zwischenfazit: „Es hat direkt wieder Spaß gemacht, alle ziehen gut mit. So muss es auch sein.“

Am Donnerstag (10.1.) geht die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte dann in Südspanien weiter. „Die Bedingungen sind hier bei uns auch dank der Rasenheizung mittlerweile so gut, dass man nicht unbedingt verreisen muss. Trainingslager gehören aber einfach dazu, für den Zusammenhalt sind sie natürlich auch wichtig. Wir sind auch nur eine Woche weg, viel länger darf’s auch nicht sein“, erklärte Buchtmann.

In Südspanien wird auch der zum Trainingsstart verpflichtete Alex Meier dabei sein und die neuen Teamkollegen kennenlernen. „Er hat in seiner Karriere oft genug bewiesen, über welche Qualität er verfügt. Alex ist gut am Ball, hat einen starken Abschluss. Ich bin mir sicher, dass er uns weiterhelfen wird“, so Buchti, der den Blick auch schon mal in Richtung Ligastart richtete. „In Darmstadt erwartet uns gleich ein schweres Spiel. Da zu spielen, ist nie leicht. Weiter geht’s dann ja auch schon daheim gegen Union und in Köln. Das wird ein knackiger Auftakt, für den wir uns gut vorbereiten werden und müssen.“

 

(hb)

Fotos: Witters

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