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Die neuen Co-Trainer Gellhaus und Glöckner: „Wir verstehen uns insgesamt als Team“

Seit dem Trainingsstart am 19. Juni stehen beim FC St. Pauli neben dem neuen Cheftrainer Olaf Janßen auch zwei neue Co-Trainer auf dem Rasen – Markus Gellhaus und Patrick Glöckner. Im Trainingslager äußerte sich das neue Co-Trainer-Duo ausführlich zur Aufgabenverteilung, zur Zusammenarbeit mit Janßen und zur Arbeit mit der Mannschaft.

Der FC St. Pauli geht mit einem fast komplett neuen Trainerteam in die Saison 2017/2018. Seit dem Trainingsstart im Juni wird Cheftrainer Olaf Janßen von Markus Gellhaus und Patrick Glöckner unterstützt. Ganz neu kennenlernen mussten sie sich nicht, so lernte Gellhaus als Co-Trainer beim FC Augsburg seinen neuen Chef Janßen, damals für die Gegneranalyse beim FCA zuständig, kennen, Glöckner wiederum stand mit Janßen Ende der 90er Jahre für Eintracht Frankfurt gemeinsam auf den Rasen. „Ihn zeichnet eine hohe und absolut vorbildliche Sozialkompetenz aus“, lobt Glöckner den 50-jährigen Janßen.

Untereinander versteht sich das Trainerteam bestens, eine konkrete Aufgabenverteilung wurde nicht festgelegt. „Wir verstehen uns insgesamt als Team – gemeinsam mit Torwarttrainer Matze Hain und unseren Athletiktrainern Janosch Emonts und Valentin Lay“, berichtet Gellhaus. Inhaltlich bringt das neue Co-Trainer-Duo immer wieder eigene Ideen ein. „Wenn wir auf den Trainingsplatz gehen, ist es entscheidend, dass wir auf einem Nenner sind und jeder hinter dem steht, was wir machen“, fügt Glöckner hinzu.

Was Inhalte angeht, wird auch schon mal kontrovers diskutiert, das gehöre in einem Trainerteam aber dazu. „Am Ende“, so Gellhaus, „hat der Cheftrainer den Hut auf und trifft die Entscheidung. Ich sehe unsere Rolle als Zuarbeiter in allen Bereichen. Wir versuchen uns, bestmöglich einzubringen.“

Ein aufgrund ihrer Position anderes Verhältnis zu den Spielern, das betonten die beiden Co-Trainer Gellhaus und Glöckner einstimmig, hätten sie im Vergleich zu Cheftrainer Janßen nicht. „Olaf war hier selbst lange Co-Trainer und hat dadurch einen sehr guten Draht zu den Spielern“, stellt Gellhaus klar. Wenn die Spieler Themen besprechen wollten, die sie nicht an den Cheftrainer herantragen wollen, „dann können sie jederzeit zu uns kommen“, betont Glöckner.

Seit gut vier Wochen ist das neue Co-Trainer-Duo nun für den FC St. Pauli im Einsatz. Ihr erster Eindruck vom Kiezclub? Könnte kaum besser, wie Gellhaus betont: „Man empfindet eine menschliche Nähe und Wärme von allen, die für den Verein arbeiten. Ob Funktionsteam, Präsidium, Aufsichtsräte oder alle anderen, die rund um die Mannschaft arbeiten: Alle waren sehr bemüht, Nähe zu schaffen und uns einzubinden. Das ist nicht überall so.“

Lob bekam auch die Mannschaft selbst, Glöckner berichtet: „Die Jungs organisieren sich selbst, pushen sich immer wieder gegenseitig. Jeder ist für den anderen da. Ob jung oder alt – keiner hat irgendwelche Allüren. Der Umgang untereinander ist super.“ Gellhaus fügt hinzu: „Gute Stimmung ist nur dann vorhanden, wenn die Mannschaft mitzieht und bei allem Spaß trotzdem fokussiert bleibt und sich konzentriert. Das ist bei uns der Fall und so macht die Arbeit natürlich Spaß.“

 

(hb/jka)

Fotos: Witters

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