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Verfolgerduell am Montagabend: Kiezkicker in Bochum gefordert

Zum letzten Mal im Kalenderjahr 2018 geht’s für unsere Kiezkicker in der Fremde um drei Punkte. Zum Topspiel des 16. Spieltages treten sie am Montagabend (10.12., 20:30 Uhr) beim VfL Bochum an. Nach zuletzt drei Remis in Folge wollen die Braun-Weißen beim VfL auch wieder mindestens einen Zähler holen und die Bochumer im Verfolgerduell hinter sich lassen.

Viele, viele Jahre haben die FCSP-Fans gegen Montagsspiele protestiert und ihren Unmut über die fan-unfreundliche Anstoßzeit zum Wochenbeginn mit verschiedensten Bannern wie "We don’t like mondays" geäußert. Seit Montag (3.12.) steht fest: Ab der Saison 2021/22 werden die Montagsspiele abgeschafft. Bis dahin sind es aber noch gut 2 ½ Jahre und so wird es noch das eine oder andere Montagsspiel mit Beteiligung unserer Kiezkicker geben – so auch am Montag (10.12.) beim VfL Bochum.

Mit Blick auf die braun-weiße Montags-Statistik kann der Spruch "We don’t like Mondays" aber gestrichen werden, denn seit mehr als zwei Jahren sind die Kiezkicker am ersten Wochentag ungeschlagen. Vier Siege und drei Remis stehen seit der letzten Montags-Niederlage in Würzburg (0:1) im November 2016 zu Buche. Zuletzt bejubelten die Boys in Brown in Duisburg dank des späten Treffers von Sami Allagui einen 1:0-Montagssieg.

Nun geht’s also zum VfL, der unter der Regie von Cheftrainer Robin Dutt (seit Mitte Februar im Amt) in die Erfolgsspur zurückgekehrt ist. Kein Team holte seitdem mehr Punkte im eigenen Stadion, zudem fuhr der VfL im Kalenderjahr 2018 die meisten Siege (13) aller Zweitligisten ein. Dahinter folgen aber auch schon unsere Kiezkicker (12), die in der laufenden Saison aber einmal mehr gewonnen haben und einen Zähler vor den zuletzt sieben Mal in Folge ungeschlagenen Bochumern stehen. Im Verfolgerduell der beiden Teams geht’s also darum, den Anschluss an das Spitzentrio zu halten.

"Der VfL will oben dranbleiben, wir natürlich auch. Wir fahren nach Bochum und wollen unbedingt punkten", erklärte Johannes Flum, der sich nach Gelbsperre und Krankheit zurückgemeldet hat und wie Mats Mœller Dæhli (wegen Knieprellung im zurückliegenden Heimspiel gegen Dresden noch ausgewechselt) wieder zur Verfügung steht. Markus Kauczinski, seit etwas mehr als einem Jahr Cheftrainer der Braun-Weißen, muss allerdings ohne Daniel Buballa, Marvin Knoll, Christopher Buchtmann und Richard Neudecker auskommen.

Mit Verletzungssorgen geht auch der VfL in das Verfolgerduell. So muss Kauczinskis Gegenüber Dutt auf insgesamt sieben Akteure verzichten, u.a. müssen Ex-Kiezkicker Sebastian Maier (Aufbautraining nach Leisten-OP), Chung Yong Lee (5. Gelbe Karte) oder auch Robbie Kruse (Adduktorenbeschwerden) passen. Ein Fragezeichen steht zudem noch hinter dem Einsatz von Keeper Manuel Riemann (Adduktorenprobleme).

 

(hb)

Foto: Witters

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