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"Wir gehen mit breiter Brust und viel Vorfreude in die Partie"

Wenn der SV Darmstadt 98 am Freitagabend (10.8.) bei unseren Kiezkickern gastiert, geht's erstmals in der Saison 2018/19 um Punkte am Millerntor. Cheftrainer Markus Kauczinski geht voller Vorfreude in den Heimauftakt, betonte vor der Partie aber auch, dass mit den Lilien ein guter Gegner auf die Braun-Weißen wartet.

"Der Sieg war gut fürs Selbstbewusstsein und hat Auftrieb gegeben. Wir freuen uns natürlich, dass sich die harte Arbeit in der Vorbereitung gelohnt hat", so Markus Kauczinski mit Blick auf den erfolgreichen Auftakt beim 1. FC Magdeburg. Die Kiezkicker wollen beim Heimauftakt gegen den SV Darmstadt 98 natürlich da weitermachen, wo sie in Magdeburg aufgehört haben. "Wir gehen mit breiter Brust und voller Vorfreude in die Partie. Wir freuen uns, dass es morgen richtig kracht. 20:30 Uhr, abends, Dom und ein starker Gegner vor der Brust - darauf sind wir heiß", erklärte Kauczinski auf den Heimauftakt angesprochen.

Gegen die Lilien, die in der Vorsaison dank eines starken Schlusspurts mit elf Spielen ohne Niederlagen, darunter drei Siege zum Saisonende, den Klassenerhalt geschafft hatten, erwartet er ein schweres Spiel. "Darmstadt ist ein guter Gegner, der siasonübergreifend sehr stabil spielt", so der FCSP-Cheftrainer, der hinzufügte: "Sie haben eine sehr unbequeme, abgezockte und körperlich robuste Mannschaft, die schnell umschaltet. Das wird eine harte Aufgabe für uns."

Nachdem der Auftakt in die neue Saison auswärts schon mal erfolgreich lief, wollen die Kiezkicker im ersten Heimspiel der Saison nachlegen. Kauczinski ist guter Dinge. "Wir sind gut drauf und haben in Magdeburg gezeigt, dass wir Teamspirit zeigen und bereit sind zu kämpfen. Ich bin optimistisch, dass wir das zuhause erst recht tun", so der 48-Jährige, der hinzufügt: "Dass jedes Spiel anders läuft und von vorne losgeht, ist klar. Es wird ein hart umkämpftes Spiel, in dem es auf die Kleinigkeiten ankommen wird. Mit unserer Spielfreude und den richtigen Mitteln können wir das Spiel aber gewinnen."

Im Vergleich zum Auftakt in Magdeburg steht dem 48-Jährigen der wiedergenesene Jan-Marc Schneider wieder zur Verfügung, neben Marc Hornschuh und Jan-Philipp Kalla fällt aber auch Luca Zander aus. "Er hat in Magdeburg einen Schlag auf den Knöchel abbekommen. Das sah zunächst nicht schlimm aus, es hat sich aber nicht so schnell entwickelt, wie wir uns das erhofft haben", erklärte Kauczinski. Gleich zwei Kiezkicker hat der Coach bereits als Zander-Ersatz ins Auge gefasst: "Yiyoung Park und Jeremy Dudziak sind die Kandidaten. Eine Variante ist eher defensiv, die andere etwas offensiver. Ich werde eine Nacht drüber schlafen und dann entscheiden."

Entscheiden muss sich Kauczinski auch in vorderster Front. Mit Sami Allagui, Dimitrios Diamantakos, Aziz Bouhaddouz, Jan-Marc Schneider und Neuzugang Henk Veerman hat er im Angriff die Qual der Wahl. Welche Stürmer im Kader für das erste Heimspiel der Saison stehen werden, ließ unser Cheftrainer offen. Dass Veerman, der laut Kauczinski "voll im Saft steht" und am Donnerstagvormittag (9.8.) erstmals mit der Mannschaft trainierte, gleich in das 18er-Aufgebot, sei nicht ausgeschlossen, wie der 48-Jährige abschließend erklärte: "Auch wenn Henk die Mannschaft noch nicht so gut kennt, könnte er für bestimmte Momente eine Alternative sein."

 

(hb)

Foto: Witters

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