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Spiel gegen Dynamo: Verantwortliche haben Vorfälle im Austausch mit den Beteiligten aufgearbeitet

In der Woche nach dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden haben die Verantwortlichen des FC St. Pauli die Zeit genutzt, um die Vorfälle, die sich im Heimbereich Nordtribüne, im Gästebereich und nach der Partie im Stadion zugetragen haben, aufzuarbeiten.

Der Mann, der am Sonnabend (1.12.) im Heimbereich auf der Nordtribüne während der zweiten Halbzeit einen Herzinfarkt erlitten hatte und reanimiert werden musste, befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Die Familie, mit der der FC St. Pauli in Verbindung steht, dankt noch einmal allen, die dazu beigetragen haben, dass so schnell lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden konnten. Wir drücken alle Daumen für eine baldige und vollständige Genesung.

Bereits vor dem Spiel kam es zu massivem Vandalismus inklusive einer Brandstiftung im Bereich der Toiletten des Gästeblocks. Für das nächste Heimspiel gegen Greuther Fürth (Sonnabend, 15.12., 13 Uhr) ist gewährleistet, dass alles wieder in Stand gesetzt ist. Hinsichtlich des durch die Dresdner Fans verursachten Schadens gehen die Verantwortlichen davon aus, gemeinsam mit Dynamo Dresden eine Lösung zur Schadensregulierung zu finden. Der DFB-Kontrollausschuss hat beide Vereine zu diesem Vorgang um eine Stellungnahme gebeten. 

Außerdem wurden die Clubs vom Kontrollausschuss wegen des im Gästeblock gezeigten „Hitler-Grußes“ zu einer Stellungnahme aufgefordert. Neben dem Deutschen Fußball-Bund haben auch Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Der FC St. Pauli hat zudem klar gemacht, dass frauenverachtende und sexistische Banner nicht tolerabel sind. Auch in Bezug auf das Zeigen eines eben solchen Banners im Gästeblock gegen Ende der Partie hat der DFB-Kontrollausschuss von beiden Vereinen eine Stellungnahme eingefordert. 

Zu den Vorkommnissen, bei denen nach dem Spiel St. Pauli-Fans auf der Haupttribüne verletzt worden sind, ist es zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten gekommen. Hier kam es zu Gesprächen zwischen den Geschädigten, Vertretern des Vereins, des Fanladens und der Fanszene. Jetzt gilt es, den Fortgang und die Ergebnisse der weiteren Ermittlungen abzuwarten, bei denen dem FC St. Pauli die Sicherheit der BesucherInnen das größte Anliegen ist.

 

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