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Zahlen, Daten & Fakten - VfL Bochum

Einmal geht es noch auf die Reise in diesem Jahr. Zum letzten Auswärtsspiel 2018 geht‘s für unsere Kiezkicker am Montagabend (10.12., 20:30 Uhr) zum VfL Bochum. Wir haben den kommenden Gegner unserer Boys in Brown für Euch wie gewohnt etwas genauer unter die Lupe genommen.

Erfolgscoach

Am 23. Spieltag der Vorsaison übernahm Chefcoach Robin Dutt Mitte Februar den Ruhrpott-Klub, der zu dem Zeitpunkt auf Platz 14 rangierte und um den Klassenerhalt kämpfte. Dutt konnte seinen Einstand nicht wirklich feiern, sein Debüt ging mit 0:1 gegen Heidenheim verloren. Zwölf Spieltage später sah es schon ganz anders aus: Der VfL schloss die Spielzeit 2017/18, auch dank einer Serie von neun ungeschlagenen Spielen in Folge, erfolgreich auf Tabellenplatz sechs ab. Den Schwung aus der Vorsaison hat der VfL mit in die neue Spielzeit nehmen können, dank 6 Siege, 6 Remis und nur 3 Niederlagen belegen die Bochumer den fünften Platz und befinden sich in Reichweite zu den Aufstiegsplätzen. Unter Robin Dutt wurde Johannes Flum übrigens 2008 zum Profi: "Dutt war einer meiner Förderer. Wir hatten beim SC Freiburg eine erfolgreiche Zeit zusammen. Ich schätze ihn sehr", sagt Flumi rückblickend.

Aufstiegskurs

24 Punkte nach 15 Spieltagen sind für Bochum die beste Bilanz seit 13 Jahren: In der Saison 2005/06 waren es sogar 29 Zähler und der VfL stieg am Ende als Zweitligameister in die 1. Bundesliga auf. Überhaupt sind die 24 Punkte ein gutes Omen für den VfL: Bei 24 oder mehr Zählern nach 15 Spielen, das war bereits fünf Mal der Fall, sind die Bochumer am Ende immer aufgestiegen.

Heimstärke

Mit einer 0:2-Heimniederlage gegen Bundesliga-Absteiger Köln startete der VfL in die Spielzeit. Im weiteren Saisonverlauf präsentierten sich die Bochumer daheim aber sehr erfolgreich. Fünf der sieben folgenden Heimspiele konnte die Dutt-Elf für sich entscheiden. Lediglich gegen Dynamo Dresden (0:1) ging der VfL zwischenzeitlich leer aus, zudem entführte Jahn Regensburg (3:3) einen Zähler. In der Heimtabelle belegen die auf eigenem Platz zuletzt vier Mal in Folge ungeschlagenen Bochumer (16 Punkte) hinter Union Berlin (18) den zweiten Platz.

Defensivstärke

Ein Grund, warum es in dieser Saison so gut für den VfL läuft, ist die gute Defensivarbeit. Mit 16 Gegentoren stellen die Bochumer die drittbeste Abwehr der Liga. Gerade einmal fünf Gegentreffer waren es vor dem Seitenwechsel, deren elf dann im zweiten Durchgang. Bereits sieben Mal und damit in fast jedem zweiten Spiel konnte der VfL die Null halten, nur unser Stadtrivale aus dem Volkspark (8) ist in dieser Statistik noch besser.

Schussstärke

24 Treffer hat der VfL bislang erzielt, sieben Tore (darunter ein direkt verwandelter Freistoß) von außerhalb des Strafraums. Die Bochumer verfügen also über sehr gute Distanzschützen. Nur die Kicker des SC Paderborn (9, darunter 4 direkte Freistöße) trafen noch häufiger aus der Ferne.

Rekordsaison

Zur Saison 2016/17 wechselte Tom Weilandt aus Fürth zum VfL Bochum, nach einer Leihe zu Holstein Kiel in der Vorsaison ist er seit Sommer wieder zurück – und mit ihm eine glückliche Bilanz. Wenn Weilandt trifft, dann wissen die Bochumer Fans: Mindestens ein Punkt ist schon mal sicher. Denn seine Statistik spricht für sich: In den 20 Zweitligapartien, in denen der Offensiv-Allrounder ein Tor erzielte, hat seine Mannschaft im Anschluss nie verloren (15 Siege, 5 Remis). 
In der laufenden Saison befindet sich der neben Unions Grischa Prömel meistgefoulte Spieler der Liga in einer starken Form, seine sieben Saisontoren bedeuten schon jetzt einen persönlichen Rekord. In der 2. Bundesliga erzielte er in einer kompletten Saison nie mehr als fünf Treffer.

 

(az)

Fotos: Eibner

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